Edward Snowden: a right to privacy is the same as freedom of speech

Snowden Bust Mystery

In an exclusive interview from Moscow, NSA whistleblower Edward Snowden says people saying they don’t care about rights to privacy because they ‚have nothing to hide‘ are no different than people saying „I don’t care about freedom of speech because I have nothing to say“. He also questions the reach governments should be able to exercise into people’s lives.

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Part 2/3

Part 3/3

source: http://www.theguardian.com/us-news/edward-snowden

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Die Privatisierung der Depression: Mark Fisher, Hauntology und der kapitalistische Realismus

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Was hat Karl Marx mit der aktuellen Popmusik zu tun? Warum ist der Dubstep-Musiker Burial der Edward Hopper der Gegenwart? Warum drohen wir alle zu Jacks zu werden, diesem furchtbar gruseligen Jack aus dem Film „The Shining“, wie ihn Jack Nicholson eindrücklich verkörpert hat? Mark Fisher weiß die Antworten.

Der britische Kulturtheoretiker machte als Weggefährte von Simon Reynolds („Retromania“) mit seinem Blog „k-punk“ auf sich aufmerksam. In seinem Essay „Kapitalistischer Realismus ohne Alternative?“ untersuchte er die Auswirkungen des Neoliberalismus auf Psyche, Schule, Leben und Popkultur.

Nun hat er in Großbritannien sein neues Buch „Ghosts of my Life“ veröffentlicht. Er greift darin das von Jaques Derrida eingeführte Phänomen der Hauntology auf. Derrida beschrieb usprünglich, dass Europa von den Geistern seiner Vergangenheit, dem Marxismus, auch in Zukunft noch heimgesucht werde – denn die sozialen Probleme würden im Kapitalismus eher mehr als weniger. Fisher überträgt dieses Konzept vom Marxismus auf die heutige Musiklandschaft.

Marx goes Pop

Seine These: Wir, das Fußvolk im kapitalistischen System, sind im Hamsterrad des ewigen Kreislaufs von Produktion und Konsum gefangen und können weder vor, noch zurück. Wir haben unsere Kreativität und unsere Zukunft verloren.

Mark Fisher weist das an den Sackgassen auf, in die sich die Popkultur des 21. Jahrhunderts manövriert hat: die Krise des Pop und der Aufstieg des Neoliberalismus gehen Hand in Hand – eine bestechende, extrem spannende Gesellschaftsanalyse.

Quelle: http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/kolumnen-sendungen/generator/generator-mark-fisher100.html Erstausstrahlung: 1. Juni 2014

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Warum Open Source das Ziel von Freie Software verfehlt

Bild unter CC0 Public Domain
Bild unter CC0 Public Domain

von Richard Stallman

Wenn wir Software frei nennen, verstehen wir darunter, dass sie wesentliche Freiheiten der Nutzer respektiert: die Freiheit, sie auszuführen, sie zu untersuchen und zu ändern und Kopien mit oder ohne Änderungen weiterzuverbreiten. Dies ist eine Frage der Freiheit, nicht des Preises, denken Sie also an Redefreiheit, nicht Freibier.

Diese Freiheiten sind von entscheidender Bedeutung. Sie sind nicht nur für das Wohl des Einzelnen wichtig, sondern für die Gesellschaft als Ganzes, weil sie die soziale Solidarität fördert ‑ also gemeinsame Nutzung und Zusammenarbeit. Sie werden umso wichtiger, da immer größere Bereiche unserer Kultur und unseres Lebens zunehmend digitalisiert werden. In einer Welt der digitalen Klänge, Bilder und Worte wird freie Software immer wichtiger für die Freiheit im Allgemeinen.
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Human and nature dynamics (HANDY): Modeling inequality and use of resources in the collapse or sustainability of societies

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abstract

There are widespread concerns that current trends in resource-use are unsustainable, but possibilities of overshoot/collapse remain controversial. Collapses have occurred frequently in history, often followed by centuries of economic, intellectual, and population decline. Many different natural and social phenomena have been invoked to explain specific collapses, but a general explanation remains elusive.

In this paper, we build a human population dynamics model by adding accumulated wealth and economic inequality to a predator–prey model of humans and nature. The model structure, and simulated scenarios that offer significant implications, are explained. Four equations describe the evolution of Elites, Commoners, Nature, and Wealth. The model shows Economic Stratification or Ecological Strain can independently lead to collapse, in agreement with the historical record.

The measure “Carrying Capacity” is developed and its estimation is shown to be a practical means for early detection of a collapse. mechanisms leading to two types of collapses are discussed. The new dynamics of this model can also reproduce the irreversible collapses found in history. Collapse can be avoided, and population can reach a steady state at maximum carrying capacity if the rate of depletion of nature is reduced to a sustainable level and if resources are distributed equitably.

2014 The Authors. Published by Elsevier B.V. This is an open access article under the CC BY license (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/).

Download: Human and nature dynamics (HANDY): Modeling inequality and use of resources in the collapse or sustainability of societies

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Radiobeitrag: Wie der Kapitalismus uns zu selbstausbeutern macht von Byung-Chul Han

Die moderne Gesellschaft basiert auf einem endlosen Perfektionierungsmuster, das psychische Gefahren mit sich bringt. Byung-Chul Han beschreibt die Mechanismen der Selbstausbeutung in Zeiten des Neoliberalismus.

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quelle: http://www.swr.de/

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Südkorea – Eine Müdigkeitsgesellschaft im Endstadium. Von Byung-Chul Han

U-Bahn in Soul
U-Bahn in Soul

Informationsmüdigkeit

Als die koreanische Ausgabe der „Müdigkeitsgesellschaft“ erschien, hielt ich mich in Seoul auf. So konnte ich die Reaktion der Medien auf das Buch gut beobachten. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich das Buch zu einem viel diskutierten Bestseller. Die erste Auflage war schon am Tag ihres Erscheinens vergriffen. Offenbar fühlten sich die Koreaner von der Grundthese des Buches betroffen, dass die heutige Leistungsgesellschaft eine Gesellschaft freiwilliger Selbstausbeutung ist, dass die Freiheitsrufe wie „Yes we can“ oder „Ja Du kannst“ in Wirklichkeit etwas Teuflisches an sich haben, dass sie so viele selbstgenerierte Zwänge erzeugen, an denen das Leistungssubjekt zugrunde geht (Burnout).
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A Declaration of the Independence of Cyberspace

Perry Barlow
Perry Barlow

Eine Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace

John Perry Barlow (english blow)

Regierungen der industriellen Welt, Ihr müden Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, der neuen Heimat des Geistes. Im Namen der Zukunft bitte ich Euch, Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht mehr.

Wir besitzen keine gewählte Regierung, und wir werden wohl auch nie eine bekommen – und so wende ich mich mit keiner größeren Autorität an Euch als der, mit der die Freiheit selber spricht. Ich erkläre den globalen sozialen Raum, den wir errichten, als gänzlich unabhängig von der Tyrannei, die Ihr über uns auszuüben anstrebt. Ihr habt hier kein moralisches Recht zu regieren noch besitzt Ihr Methoden, es zu erzwingen, die wir zu befürchten hätten.
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Datenfluss aus dem Badezimmer

Glashaus

Über die Umwandlung des Privatlebens in Vermögenswerte

von Evgeny Morozov

Vor Kurzem brachte Oral-B, eine Tochterfirma des US-Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble, eine Smartguide-Zahnbürste für das „vernetzte Badezimmer“ auf den Markt. Die Zahnbürste kommuniziert mit dem Smartphone, wo eine entsprechende App den Fortschritt der verschiedenen Reinigungsaufgaben überwacht (Haben Sie Zahnseide benutzt? Ihre Zunge gebürstet? Gründlich gespült?) und durch Bildchen auf dem Display die Mundpartien kennzeichnet, die weiterer Aufmerksamkeit bedürfen. Aber wichtiger noch, die Zahnbürste „zeichnet die Daten über Ihre Zahnreinigungsaktivitäten auf, damit Sie diese selbst kontrollieren und mit Ihren professionellen Zahnpflegern besprechen können“. Was genau mit diesen Daten passiert – ob sie den „professionellen Zahnpflegern“ oder der Krankenversicherung mitgeteilt werden, bei Ihnen zu Hause bleiben oder zu den anderen Daten hinzugefügt werden, die Facebook und Google bereits über Sie besitzen – ist eine zunehmend kontrovers diskutierte Frage.
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Die vier Reiter der Infokalypse

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  1. Terroristen
  2. Pädophile
  3. Drogendealer
  4. Geldwäscher

Geprägt wurde der Begriff 1988 von Timothy C. May, der sich in der Diskussion zu den Gründen für den begrenzten Einsatz von Kryptographie durch die Zivilbevölkerung auf „Kinderpornographen, Terroristen, Drogendealer und andere“ bezog. Das berühmteste Zitat hierzu stammt aus dem Cypherpunk FAQ. Dort heißt es:
8.3.4. „Wie werden Privatsphäre und Anonymität angegriffen?“
[…] wie so vieles andere, wenn es um Computer Hacker geht, als ein Werkzeug für die Vier Reiter: Drogendealer, Geldwäscher, Terroristen und Pädophile. (Wikipedia: 10/2014)

Vergleich dazu die 10 Strategien der Manipulation.

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Jacob Appelbaums Rede auf der Demonstration „Freiheit statt Angst“ 2014

Am 30.08.2014 fand die diesjährige „Freiheit statt Angst-Demo“ kurz FsA statt. Neben unter anderen Dr. Gössner (Internationale Liga für Menschenrechte) hat auch der Journalist und Aktivist Jacob Appelbaum eine kurze Rede gehalten. Zum ersten mal auf Deutsch. Die Transkription kann man hier nachlesen. Die Transkription ist nahezu Wortgenau.

Danke schön dass ich hier sein kann.

Letztes Jahr hab ich als Journalist in Berlin gelebt und gearbeitet. Und danke schön für eure Solidarität und danke schön für eure Arbeit und euren Schutz.
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