A radical proposal to keep your personal data safe

Von Richard Tanzer Fotografie / VeroPayEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

von Richard Stallman

The surveillance imposed on us today is worse than in the Soviet Union. We need laws to stop this data being collected in the first place

Journalists have been asking me whether the revulsion against the abuse of Facebook data could be a turning point for the campaign to recover privacy. That could happen, if the public makes its campaign broader and deeper.

Broader, meaning extending to all surveillance systems, not just Facebook. Deeper, meaning to advance from regulating the use of data to regulating the accumulation of data. Because surveillance is so pervasive, restoring privacy is necessarily a big change, and requires powerful measures. Continue reading „A radical proposal to keep your personal data safe“

Niemand hat nichts zu verbergen

Das Geheimnis hat ein Janusgesicht. Natürlich muss es gewahrt bleiben. Aber genauso natürlich plaudern wir es aus. „Sag es niemanden weiter!“ Erst (mit-)geteilt bekommt es seinen ganz eigenen Nimbus, seine Kraft, Menschen an uns zu binden.

Bild: „34c3“ von „egm unter CC BY-SA 4.0

Von: Martin Zeyn


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Widerstände und neue Widerstands-Möglichkeiten

Raus aus dem User Dasein!

Die Technokraten der IT-Offensive begnügen sich nicht mit der Entwicklung von Erfindungen, oder Techniken deren Anwendung oder Ablehnung sie den gesellschaftspolitischen Akteuren überlassen. Sie sorgen mit der Entwicklung eines technologischen Schubs für eine grundlegende Veränderung von Gesellschaft. Technologie macht damit in noch viel stärkerem Maße Politik als wir das bisher kennen. Die Appifizierung des Sozialen gelingt nur deshalb so reibungslos, weil wir bewusstlos als Bequemlichkeitsverblendete „User“ mitmachen. Continue reading „Widerstände und neue Widerstands-Möglichkeiten“

Überwachungskapitalismus: Wie wir Googles Sklaven wurden

Staatliche Kontrolle ist harmlos im Vergleich zu dem, was Google macht: Der Konzern schafft einen beispiellosen Überwachungskapitalismus. Ist dagegen denn gar kein Kraut gewachsen?

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von Shoshana Zuboff

Staatliche Kontrolle ist harmlos im Vergleich zu dem, was Google macht: Der Konzern schafft einen beispiellosen Überwachungskapitalismus. Ist dagegen denn gar kein Kraut gewachsen?

Unlängst überflügelte Google Apple erstmals seit 2010 als höchstbewertetes Unternehmen der Welt. Damals hatten beide Unternehmen einen Wert von jeweils 200 Milliarden Dollar; heute werden sie mit mehr als 500 Milliarden Dollar bewertet. Zwar behielt Google diese Führungsposition nur ein paar Tage lang, doch der Erfolg des Unternehmens hat Konsequenzen für alle Menschen. Warum? Weil Google der Ground Zero einer gänzlich neuen Unterart des Kapitalismus ist, bei dem die Gewinne aus der einseitigen Überwachung und Veränderung menschlichen Verhaltens stammen. Was sind die Geheimnisse dieses neuen Überwachungskapitalismus, und wie produzieren solche Unternehmen derart atemberaubende Reichtümer?
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Hefte zur Förderung des Widerstands gegen den digitalen Zugriff

Band-I-Cover Tails – The amnesic incognito live system

Anleitung zur Nutzung des Tails-Live-Betriebssystems für sichere Kommunikation, Recherche, Bearbeitung und Veröffentlichung sensibler Dokumente
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Datenfluss aus dem Badezimmer

Glashaus

Über die Umwandlung des Privatlebens in Vermögenswerte

von Evgeny Morozov

Vor Kurzem brachte Oral-B, eine Tochterfirma des US-Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble, eine Smartguide-Zahnbürste für das „vernetzte Badezimmer“ auf den Markt. Die Zahnbürste kommuniziert mit dem Smartphone, wo eine entsprechende App den Fortschritt der verschiedenen Reinigungsaufgaben überwacht (Haben Sie Zahnseide benutzt? Ihre Zunge gebürstet? Gründlich gespült?) und durch Bildchen auf dem Display die Mundpartien kennzeichnet, die weiterer Aufmerksamkeit bedürfen. Aber wichtiger noch, die Zahnbürste „zeichnet die Daten über Ihre Zahnreinigungsaktivitäten auf, damit Sie diese selbst kontrollieren und mit Ihren professionellen Zahnpflegern besprechen können“. Was genau mit diesen Daten passiert – ob sie den „professionellen Zahnpflegern“ oder der Krankenversicherung mitgeteilt werden, bei Ihnen zu Hause bleiben oder zu den anderen Daten hinzugefügt werden, die Facebook und Google bereits über Sie besitzen – ist eine zunehmend kontrovers diskutierte Frage.
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