The goal is to automate us‘: welcome to the age of surveillance capitalism

Shoshana Zuboff’s new book is a chilling exposé of the business model that underpins the digital world. Observer tech columnist John Naughton explains the importance of Zuboff’s work and asks the author 10 key questions

from: John Naughton | Sun 20 Jan 2019

We’re living through the most profound transformation in our information environment since Johannes Gutenberg’s invention of printing in circa 1439. And the problem with living through a revolution is that it’s impossible to take the long view of what’s happening. Hindsight is the only exact science in this business, and in that long run we’re all dead. Printing shaped and transformed societies over the next four centuries, but nobody in Mainz (Gutenberg’s home town) in, say, 1495 could have known that his technology would (among other things): fuel the Reformation and undermine the authority of the mighty Catholic church; enable the rise of what we now recognise as modern science; create unheard-of professions and industries; change the shape of our brains; and even recalibrate our conceptions of childhood. And yet printing did all this and more. Continue reading „The goal is to automate us‘: welcome to the age of surveillance capitalism“

Wie die Digitalisierung dem Klima schadet

Von Olaf KosinskyEigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, Link

Filme streamen, YouTube gucken: das braucht im Hintergrund eine enorme Infrastruktur – und sehr viel Energie. Etwa zehn Prozent des weltweit produzierten Stroms werden alleine für den Betrieb des Internets gebraucht. Für Deutschland sind das 33 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Tendenz steigend.

Von Manuel Waltz

quelle: https://www.deutschlandfunk.de/streaming-youtube-apps-wie-die-digitalisierung-dem-klima.724.de.html?dram:article_id=453448
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Macht und Digitalisierung – Technik ist Opium für das Volk – Digital

Die Innovationen des Silicon Valley stützen die Mächtigen, von Bolsonaro bis zu Trumps Republikanern. Wir brauchen endlich menschliche Technik – für Rebellen.

Pokestop bern 5.jpgBild: „Spieler an einem Pokéstop in Bern“
Von Fred SchaerliEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Von: Evgeny Morozov

Da Facebook sich einer Form von Datensucht nun fast schuldig bekennt, seine Online-Sünden eingesteht und sich als datenschutzbewusster Bewohner eines globalen Dorfes neu zu erfinden versucht, scheinen die Grundlagen einer kulturellen Hegemonie von Big Tech plötzlich unsicher. Ferner erscheinen sie nicht in Europa oder Lateinamerika, sondern in den Vereinigten Staaten, der Heimat des Silicon Valley, am schwächsten.

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Klimaneutralität

Klimakompensation als Mittel der Öffentlichkeit zur Erreichung von Klimaneutralität jenseits politischer Verwerfungen

Heizkraftwerk Winzerla
Von Michael Bechmann (Hamster3) – Selbst fotografiert, CC BY-SA 2.5, Link

Klimaneutralität

„Forschergeist“ Podcast: FG066 – Klimaneutralität mit Franz Josef Radermacher und Tim Pritlove

Eigentlich möchte doch jeder etwas für die Umwelt tun. Doch nicht nur, wenn die Lösung der Probleme von den sozial Schwachen bezahlt werden soll, stößt jede noch so gut gemeinte Initiative auf erbitterten Widerstand. Darüber hinaus führen viele Ansätze, mit denen die Weltgemeinschaft die Erderwärmung aufhalten will, am Ziel vorbei. Auch das Klima-Abkommen von Paris ist im Grunde schon heute zum Scheitern verurteilt. Wie also kann ein realistischer Ausweg aussehen, um dem Aufheizen der Erdatmosphäre Einhalt zu gebieten? Continue reading „Klimaneutralität“

Lesen ist eine unverzichtbare Kulturtechnik

Bild: teenager unter CC0 Creative Commons

Jugendliche, die kaum noch lesen können, Verlage, deren Umsätze einbrechen – Deutschland schafft gerade das Lesen ab, beklagt Susanne Gaschke. Die Journalistin fordert eine Bildungspolitik im Geist der Aufklärung. Die brauche keinen Digitalpakt, sondern eine Leseoffensive.

Von Susanne Gaschke

Für eine Bildungspolitik im Geist der Aufklärung

Deutschland gewöhnt sich gerade das Lesen ab. Und zwar auf allen Ebenen: Grundschüler ringen mit dem Aufbau eines Wortschatzes und sind selbst am Ende der vierten Klasse oft noch weit vom flüssigen, sinnentnehmenden Lesen entfernt. Auch das Schreiben bereitet ihnen Mühe. Fragwürdige Unterrichtsmethoden wie das so genannte „Lesen durch Schreiben“ machen es ganz besonders den schwächeren Schülern schwer, sich schriftlich fehlerfrei auszudrücken.
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Medienbildung im 21. Jahrhundert


Die verkehrspolizeiliche Metaphorik der genannten Bildungsoffensiven suggeriert die Ausrichtung auf einen effizienten, reibungslosen Verkehr auf der Datenautobahn.

Von: Petra Missomelius und Roberto Simanowski (07.04.2014)

Polizisten kommen jetzt öfter in die Schulen. Früher für den Verkehrsunterricht, heute auch, um Schüler über die Gefahren des Datenhighways aufzuklären: über Cyber-Mobbing, Datenschutz und sexuelle Belästigung.1 Dagegen ist nichts einzuwenden. Auch nicht gegen die Pädagogik der Abschreckung, die gern an einem ausgewählten Schüler zeigt, wie viel man über ihn erfährt allein aus dem, was er selbst dem Netz anvertraut hat. Das Staunen ist dann so groß wie die Einsicht. Erfahrungen am eigenen Leib oder dem der Mitschüler sind so eindrucksvoll wie die clever gemachten bewahrpädagogischen Aufklärungsvideos der actioninnocence.org oder der EU-Initiative klicksafe.de zu den Gefahren des Internet. Und sie sind alle unverzichtbar, denn viele wissen nicht einmal dies.

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Niemand hat nichts zu verbergen

Das Geheimnis hat ein Janusgesicht. Natürlich muss es gewahrt bleiben. Aber genauso natürlich plaudern wir es aus. „Sag es niemanden weiter!“ Erst (mit-)geteilt bekommt es seinen ganz eigenen Nimbus, seine Kraft, Menschen an uns zu binden.

Bild: „34c3“ von „egm unter CC BY-SA 4.0

Von: Martin Zeyn


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Open Access Guerilla Manifest


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Open Access Guerilla Manifest

von: Aaron Swartz (Übersetzung: Jan-Christoph Borchardt)

Information ist Macht. Und wie bei jeglicher Macht gibt es jene, die sie für sich behalten wollen. Das komplette wissenschaftliche und kulturelle Erbe der Welt, über Jahrhunderte in Büchern und Fachzeitschriften veröffentlicht, wird mehr und mehr von einer Handvoll privater Konzerne digitalisiert und weggeschlossen. Möchtest du die Papers mit den bekanntesten wissenschaftlichen Ergebnissen lesen? Dann musst du enorme Summen an Verleger wie Reed Elsevier senden.
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„Our minds can be hijacked“: the tech insiders who fear a smartphone dystopia

Google, Twitter and Facebook workers who helped make technology so addictive are disconnecting themselves from the internet. Paul Lewis reports on the Silicon Valley refuseniks alarmed by a race for human attention

from: Paul Lewis

Justin Rosenstein had tweaked his laptop’s operating system to block Reddit, banned himself from Snapchat, which he compares to heroin, and imposed limits on his use of Facebook. But even that wasn’t enough. In August, the 34-year-old tech executive took a more radical step to restrict his use of social media and other addictive technologies.
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